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Braunsbedra. Bürgermeister Steffen Schmitz, sein Vorgänger Frank Gebhardt und der Landrat des Saalekreises Frank Bannert betätigten am 20. Januar am Aussichtspunkt Leonhardt in Neumark gemeinsam einen roten Startknopf für den ersten Rammschlag für den künftigen Seehafen Braunsbedra am entstehenden Geiseltalsee.
Das erste Stück der künftigen Spundwand des Hafens wurde in die Erde gerammt. Für rund 17 Millionen Euro sollen hier eine Seebrücke, eine Uferpromenade
mit Seeterrasse, eine Tourismusinformation und ein Hafen mit 165 Bootsanlegestellen entstehen.
Erhebliche finanzielle Unterstützung kommt vom Land Sachsen-Anhalt, vom Bund und der Europäischen Union. Im Magdeburger Wirtschaftsministerium
hatte man die Pläne der Städte Mücheln und Braunsbedra zu ihren jeweiligen geplanten See-Investitionen geprüft und als vernünftig befunden.
Die Marina Mücheln ist bereits am 29. Mai 2008 eröffnet worden. 6,4 Millionen Euro Fördergelder und weitere 1,6 Millionen Euro Eigenmittel der Stadt Mücheln stecken in dem Bauprojekt, für das im Februar 2006 Grundsteinlegung war.
Rund 30 Monate Bauzeit benötigten 27 beteiligte Unternehmen für die Realisierung des Projekts mit Hafenplatz, Schiffsanleger, Hafenbecken sowie Gebäuden für Verwaltung und Touristeninformation. Der 1. Yachtclub Geiseltal hat sich dort bereits niedergelassen.
Die Flutung des Geiseltalsees ist noch nicht beendet. Die Wasserfläche wird mit 18,4 Quadratkilometern dann etwa die Größe des Wörthersees, der 19,3 Quadratkilometer groß ist, haben. Ein Wander- und ein Radweg von etwa 30 Kilometer Länge wird rund um den See führen.
Insgesamt sechs Aussichtspunkte bzw. -türme bieten beste Einblicke in die neue Landschaft.
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